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Das Schweizer Startup Copresence ermöglicht die Erstellung fotorealistischer Avatare mit einem herkömmlichen Smartphone. Die Lösung funktioniert plattformübergreifend und adressiert eine wachsende Nachfrage nach realitätsnaher Präsenz in virtuellen Umgebungen.

Fotorealistische Avatare finden zunehmend Anwendung in XR-Anwendungen, Games und virtuellen Meetings. Copresence, mit Sitz in Zürich und Heidelberg, hat eine Plattform entwickelt, mit der solche Avatare ohne Studioinfrastruktur oder Spezialwissen erstellt werden können. Ein kurzer Scan mit dem Smartphone genügt, um ein vollständiges 3D-Modell einer Person zu erzeugen. Die generierten Avatare lassen sich direkt in Unity, Unreal oder Blender einbinden und sind kompatibel mit gängigen XR-Headsets wie Meta Quest, Pico, Varjo oder HTC Vive.

Fokus auf Alltagstauglichkeit

Im Unterschied zu herkömmlichen 3D-Scans setzt Copresence auf Technologien, die auch unter suboptimalen Bedingungen nutzbar sind. Eine AI-gestützte Bildkorrektur sorgt dafür, dass selbst bei schwierigen Lichtverhältnissen ein einheitliches Ergebnis erzielt wird. Die Plattform wurde mit tausenden realen Anwendern getestet, darunter sowohl unabhängige Kreative als auch Studios aus dem Game- und XR-Bereich.

Fotorealistische XR-Telepräsenz für alle, so das Ziel von Copresence.

Quelle: Copresence

«Unsere Vision ist es, fotorealistische XR-Telepräsenz für jeden möglich zu machen – plattformübergreifend und im Alltag. Dafür entwickeln wir Technologien, die Avatare auch unter realen Bedingungen einfach aufnehmbar machen», erklärt Titus Leistner, Founder & CEO, Copresence.

Haargenaue Detailtreue

Ein zentrales Merkmal der Plattform ist das sogenannte „strand-based“ Haar-Scanning. Dabei werden Haare einzeln erfasst und modelliert – eine Funktion, die bislang meist professionellen Studios vorbehalten war. In einem kommenden Update werden zusätzlich Bärte und weitere Frisurenvarianten integriert. Die Technologie wird im August 2025 an der SIGGRAPH-Konferenz vorgestellt.

Immersive Technologien

Mit der wachsenden Verbreitung immersiver Technologien steigt der Bedarf nach realitätsnaher digitaler Repräsentation. Copresence positioniert sich als europäische Alternative zu den Angeboten grosser Plattformanbieter. Die einfache Nutzung und die plattformübergreifende Verfügbarkeit eröffnen Einsatzmöglichkeiten in der Telepräsenz, der Bildung oder dem virtuellen Kundendienst.

Quelle:

Foto: Fotorealistische Avatare lassen sich im Handumdrehen erstellen.

(Quelle: Copresence )

https://www.onlinepc.ch/business/virtual-reality/selfie-digitalen-zwilling-2969568.html

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